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Die Talsperre Malter wird im Talsperrensystem der Weißeritz betrieben, sie bildet
den Abschluss als einzige Brauchwassertalsperre. Der Wasserspiegel wurde nach dem Hochwasser von 2002 um mehrere Meter gesenkt, um mehr
Hochwasserschutzraum zur Verfügung zu haben. Der Zufluss ist die Rote Weißeritz. Durch das Hochwasser 2002 erfolgte ein Überlauf über den seitlichen
Entlastungsgraben, dieser hatte auch Beschädigungen am Seitenhang, da die maximale Abflussmenge vollständig erreicht war. Die Hochwasserentlastung ist
ein seitlicher fester Überlauf, welcher an der Vorderseite eine 4,22 m breite Fischbauchklappe hat. Es gibt ein oberes Tosbecken, den anschließenden
Hanggraben, welcher dann in das untere Tosbecken mündet. Die Staumauer ist 36 m hoch und wurde 1913 fertig gestellt. Analog der Talsperre Eibenstock habe ich
auch hier eine Übersicht der Zufluss- und Abflussmengen 2002 zu 2013 erstellt. Anders als bei der Talsperre Eibenstock war die Retentionswirkung der Talsperre
beim Hochwasser 2002 defacto nicht vorhanden. Für diese Zuflussmengen ist diese Talsperre aber auch schlicht zu klein. Wenn man annimmt das der Hochwasserrückhalteraum
vollständig verfügbar war, dann erfolgte nach nach ca. 2:45 Stunden bereits der Überlauf, der im Laufe der Zeit dem Zufluss 1:1 gleich war. Beim Hochwasser 2013 sieht man allerdings das komplette
Gegenteil, die Talsperre hatte eine gute Retentionswirkung, der Abfluss wird verzögert und signifikant
gedämpft. Wie bei den meisten Talsperren wurde der Hochwasserraum nach 2002 ebenfalls vergrößert, in dem Fall fast verdoppelt.
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Datum
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Hochwasserraum (Mio m³)
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Zufluss (max.)
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Abfluss (max.)
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Aug 02
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2,28
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230 m³/s
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230 m³/s
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Jun 13
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4,34
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69 m³/s
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37 m³/s
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