Talsperre Saidenbach, Sachsen
Beschreibung und technische Daten:

Die Talsperre wird im Talsperrensystem Mittleres Erzgebirge betrieben, für den Hochwasserschutz besitzt die Talsperre aber kaum eine Bedeutung, da aufgrund ihrer mittleren Größe nur etwa 3% als Hochwasserschutzraum freigehalten werden. Durch die umliegenden Felder und der damit verbundenen Einflüsse (Düngung, etc.) wird das Rohwasser mit denen der Talsperren Neunzehnhain I und II verschnitten. Es wird dann in die Talsperre Einsiedel eingespeist, wo es von dort als Trinkwasser in die Chemnitzer Gegend abgegeben wird. Aufgrund der sehr geringen Niederschläge im Sommer 2003 war die Talsperre um die Hälfte leer. Als Hochwasserentlastung dient ein seitlicher Kronenüberlauf mit 8 Feldern. Die Staumauer erreicht man über den Ort Reifland, wo man kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Lengefeld links abbiegt. Nach etwa 600m zu Fuss kann man sie besichtigen. Die Staumauer ist 58,5m hoch und das Bemessungshochwasser wird mit 98m²/s angegeben. Die Zuflüsse sind 4 mittelgroße Bäche, unter anderem auch der namensgebende Saidenbach.

Links:
http://www.smul.sachsen.de/ltv/13777.htm - Informationen von der Landestalsperrenverwaltung
http://de.wikipedia.org/wiki/Talsperre_Saidenbach - Informationen auf Wikipedia
 

Größe in Millionen m³

22,380

Länge des Stauwerks

334 m

Höhe des Stauwerks

57 m

Art des Stauwerkes

gekrümmte Gewichtsstaumauer

Stauwerk begehbar

ja

Funktionen

Trinkwasser, Hochwasserschutz

Betreiber

Landestalsperrenverwaltung Sachsen

Inbetriebnahme

1933

letzter Hochwasserüberlauf

August 2002

Blick auf die Staumauerkrone

luftseitige Ansicht

Hochwasserrinne an der Staumauer

Blick auf die Seefläche

wasserseitige Ansicht der Staumauer

unteres Tosbecken

Saidenbach15

historische Postkarte