Talsperre Sosa, Sachsen
Beschreibung und technische Daten:

Die Talperre wurde zu DDR-Zeiten im Zuge eines Großbauprojektes mit einfachen Mitteln mit Hilfe der FDJ errichtet und erhielt den Namen “Talsperre des Friedens”. Die Nutzung dient der Trinkwasserbereitstellung, sowie dem Hochwasserschutz. Auch diese Talsperre lief durch die starken Regenfälle im Sommer 2002 und 2013 über. Die Staumauer wurde 2017 für den Besucherverkehr freigeben, somit kann man ca. 6,5km einen Rundweg um die Talsperre wandern. In dem Ort Sosa biegt man von Aue kommend rechts ab, Ausschilderung vorhanden und gelangt an einen Parkplatz, von diesen ist dann die Talsperre in etwa 500m zu Fuss erreichen. Die Hochwasserentlastung bildet ein verblendeter, mittiger Kronenüberlauf mit 1 breiten Feld. Außerdem ist es die letzte Staumauer in Deutschland, welche mit Bruchsteinen errichtet wurde. Der Zufluss der Kleinen Bockau ist zu wenig, um die gesamte Talsperre mit Wasser zu versorgen, so wird über einen Hanggraben noch ein Teil des Wassers von der Großen Bockau zugeführt.

Links:
http://www.smul.sachsen.de/ltv/13793.htm - Informationen von der Landestalsperrenverwaltung
http://de.wikipedia.org/wiki/Talsperre_Sosa - Informationen auf Wikipedia
http://youtu.be/sCjjhsD85PA - Video vom Überlauf im Januar 2013
http://www.youtube.com/watch?v=ER69wdXaCUM - Überlauf im Juni 2013 (ca. die 1. Minute)
 

Größe in Millionen m³

5,940

Länge des Stauwerks

200 m

Höhe des Stauwerks

58 m

Art des Stauwerkes

gekrümmte Gewichtsstaumauer

Stauwerk begehbar

ja

Funktionen

Trinkwasser, Hochwasserschutz

Betreiber

Landestalsperrenverwaltung Sachsen

Inbetriebnahme

1952

letzter Hochwasserüberlauf

Juni 2013

luftseitige Ansicht

Blick über die Mauerkrone

Blick über den Stausee

unteres Tosbecken

wasserseitige Ansicht Richtung Hochwasserüberlauf

seitliche Ansicht

Hochwasserüberlauf im Januar 2013, Ansicht von oben

Hochwasserüberlauf im Januar 2013, Ansicht von unten

Sosa18

Niedrigwasser 2003