Talsperre Zeulenroda, Thüringen
Beschreibung und technische Daten:

Diese Talsperre wurde 1975 fertig gestellt und ist die größte innerhalb des Weidatalsperrensystems. Bis 2012 diente sie ausschließlich der Trinkwasserversorgung. Gestaut wird die Weida, welche dann direkt in die Talsperre Weida weiter fließt. Die Entnahme erfolgt durch einen Entnahmeturm, welcher recht groß ist. Die Hochwasserentlastung wird über einen Überlauftrichter mit 26 m Durchmesser und 138 m³/s Abflussvermögen realisiert, welcher in einen Stollen mündet. Der Staudamm selbst ist ein Steinschüttdamm mit einer Lehm-Innendichtung und 36,5m hoch, außerdem ist er großräumig abgesperrt. Ansichten bieten sich von der Brücke, welche die Talsperre überspannt. Diese befindet sich auf der Straße zwischen Zeulenroda und Auma. Bedingt durch die stark landwirtschaftliche Nutzung im Einzugsgebiet wurde die Talsperre vom Trinkwassernetz genommen. Zum 01.09.2012 wurde der Trinkwasserstatus aufgehoben und die Talsperre zum Baden freigegeben. Durch die  Vorsperre Riedelmühle wird das Wasser beruhigt und dient dem Absetzen von Stoffen. Da der Hochwasserturm den sogenannten Betonkrebs hat, soll dieser saniert werden, dabei wird die Talsperre um ca. 25% abgestaut.

Größe in Millionen m³

30,420

Länge des Stauwerks

270 m

Höhe des Stauwerks

35 m

Art des Stauwerkes

gerader Staudamm

Stauwerk begehbar

nein

Funktionen

Hochwasserschutz, Naherholung

Betreiber

Thüringer Fernwasserversorgung

Inbetriebnahme

1975

letzter Hochwasserüberlauf

unbekannt

Blick über die Dammkrone

Blick durch die Bäume auf den Kopf des Wasserentnahmeturms

luftseitige Ansicht des Staudammes